-Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Remote-Besprechung

Beim Arbeiten im Büro gehört es zum täglichen Geschäft: Das Durchführen von Meetings und Besprechungen. Tagtäglich wird sich ausgetauscht, schnell abgestimmt und neue Arbeitsstände werden präsentiert. Doch auch wenn wir vom Homeoffice aus arbeiten ist es wichtig, dass wir jederzeit auf dem aktuellen Stand sind, gemeinsam Lösungsvorschläge für bestehende Probleme oder Aufgaben erarbeiten und bei Bedarf weiterhin Schulungen und Workshops durchführen. Denn Ziel ist es, trotz Distanz-Arbeit mindestens genauso gut zusammenzuarbeiten und als Team zu funktionieren als vorher mit persönlichem Kontakt. Doch wie kann dies in die Praxis umgesetzt werden? Wie können wir sicherstellen, dass auch Remote-Besprechungen effizient und erfolgreich sind? Auf dieses Thema und auf hierbei aufkommende Schwierigkeiten, die wir erlebt haben, möchten wir in diesem Blogbeitrag näher eingehen und mögliche Lösungsansätze aufzeigen.

Hilfe! Eine Remote-Besprechung – 100 Themen zu beachten / Oder doch ganz einfach?

Unsicherheiten, Kritiker & Verweigerer

Bei einer sehr kurzfristigen Einführung von Homeoffice –so wie es in der Corona-Krise nötig war- kann es vorkommen, dass Teilnehmer der Besprechung zuvor noch nie an einer Remote-Besprechung teilgenommen haben. Daher kann es sein, dass sie verunsichert sind, nicht wissen wie es funktioniert und daher dem Ganzen etwas kritisch gegenüberstehen. Hier ist es wichtig, gut zu kommunizieren und den Teilnehmern diese Unsicherheiten zu nehmen. Wenn es sich z. B. nur um einzelne Personen handelt, sollten Sie diese im Vorweg persönlich anrufen und ihnen erklären, wie die Besprechung durchgeführt wird und welche wenigen Voraussetzungen an Ihrem Arbeitsplatz notwendig sind. Handelt es sich um mehrere Personen, könnten Sie z. B. zuvor eine E-Mail mit einem kurzen Leitfaden verschicken, der zeigt, wie die Teilnehmer an der Besprechung teilnehmen können und wie diese ablaufen soll. Dies gibt den Teilnehmern etwas mehr Sicherheit und sorgt für einen reibungsloseren Ablauf der Besprechung.

Doch auch sonst kann es vorkommen, dass die eingeladenen Teilnehmer einer erfolgreichen Durchführung einer Remote-Besprechung sehr kritisch gegenüberstehen und ggf. sogar die Teilnahme an dieser verweigern. Auch dies ist eine Situation, die, wie wir feststellen mussten, leider nicht allzu selten vorkommt und mit der sich der Verantwortliche der Besprechung auseinandersetzen muss. Hier wird es notwendig, zu verstehen, warum die Person eine solche Abwehrhaltung einnimmt (Überbelastung? Unsicherheit?). Wie können wir zu einer Teilnahme motivieren? Wie geht man mit dieser Situation am besten um? Wie schaffen wir es, unsere Themen voranzubringen, für die diese Besprechung notwendig ist? Wichtig ist hier, den Teilnehmern durch Vorgespräche „abzuholen“. Rufen Sie ihn an, wenn Sie merken, dass dieser der Besprechung kritisch gegenübersteht und „gegenwettert“. Berichten Sie ihm über den Ablauf der Sitzung und ihre positiven Erfahrungen, erfragen Sie die Gründe der Abwehrhaltung, um evtl. durch weitere Maßnahmen Verbesserungen herbeizuführen. Versuchen Sie durch eine verständnisvolle, offene Art das Vertrauen des Kritikers zu gewinnen, um den ersten Schritt zu erreichen: „einfach mal ausprobieren“.

SOS: Technik funktioniert nicht

Eine weitere Herausforderung, die beim Arbeiten aus dem Homeoffice häufig vorkommt, ist, dass die technische Ausstattung der Teilnehmer nicht oder nicht ausreichend gewährleistet ist. Wir haben schon die verschiedensten Szenarien erlebt. Ein Teilnehmer ohne Headset und mit schlechtem Audiosound des Computers, der hallt und zudem dazu führt, dass andere Personen mithören können, die dies eigentlich nicht dürften. Zudem gibt es immer wieder mal Teilnehmer ohne Mikrofon oder funktionierende Kamera. Treten diese Probleme erst während der Besprechung auf, so kann in dem Moment relativ wenig getan werden, um das Problem zu lösen. Hier muss dann eine schnelle Zwischenlösung gefunden werden, so dass der Teilnehmer dann z. B. ohne Video an der Besprechung teilnimmt. Dafür ist es wichtig, dass bereits vor den Besprechungen geprüft wird, ob alle Teilnehmer die notwendige technische Ausstattung besitzen.

Unabhängig von der Hardware kann es auch sein, dass die Teilnehmer z. B. unterschiedliche Web-Browser nutzen und daher bereits beim Einloggen in die Besprechung Fehler auftreten. Hier ist es relevant, die Komptabilität der jeweiligen Plattform (MS Teams, Skype, Zoom) mit den verschiedenen Web-Browsern im Vorweg zu prüfen und sicherzustellen, dass alle Teilnehmer die richtigen Browser nutzen. Sollte ein Web-Browser mit der Plattform nicht fehlerfrei funktionieren, so sollte transparent kommuniziert werden, dass dieser nicht genutzt werden darf.

Da viele Teilnehmer zumeist von zu Hause aus arbeiten, haben wir es oft mit unterschiedlichen IT-Voraussetzungen zu tun. Nicht selten kommt es vor, dass das Internet der Teilnehmer schlecht ist oder eine schlechte Ton- und / oder Bildqualität vorliegt. Um diese „bösen“ Überraschungen während der Sitzung zu vermeiden und bereits vorher gegensteuern zu können, kann der Organisator z. B. vor der Besprechung die technische Funktionalität der einzelnen Teilnehmer testen und zu kurzen Testsitzungen einladen. Dies bietet sich natürlich eher bei kleineren Gruppen an.

Um insgesamt aber auch die technischen Kenntnisse der Teilnehmer sicherstellen zu können, sollten z. B. Benutzerhandbücher für die Anwendung der jeweiligen Software erstellt und die Inhalte dieser kommuniziert und geschult werden.

Datenschutz während der Remote-Sitzung – Worauf muss ich achten?

Doch auch neben den technischen Themen bestehen noch viele weitere Aspekte, die eine Remote-Besprechung erschweren können. Weitere „kritische“ Themen sind der Datenschutz und die Informationssicherheit. Mit diesen Themen muss sich im Vorweg auseinandergesetzt werden und Regelungen sollten getroffen werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass der Schutz der Informationen nicht gewährleistet ist. Bei den Informationen kann es sich z. B. um während des Meetings genutzte Bilder oder gesprochene Inhalte handeln. Außerdem besteht auch die Gefahr, dass während der Sitzung ungewollte Inhalte präsentiert werden. Dies kann z. B. dann passieren, wenn ein Teilnehmer seinen Bildschirm teilt, um gemeinsam auf ein Dokument zu schauen oder ein gemeinsames Brainstorming durchzuführen. Es können E-Mails „hochpoppen“, die die anderen Teilnehmer dann sehen, obwohl sie nicht für sie bestimmt waren. Ein anderes Szenario ist, dass versehentlich in ein anderes Präsentationsfenster gewechselt wird und Teilnehmer Inhalte sehen können, die sie nicht sehen sollten. Dieses Problem kennen bestimmt viele. Es sind Kleinigkeiten, über die man sich im Vorwege nicht viele Gedanken macht, die aber datenschutzrechtlich ein absolutes No-Go sind. Um so etwas zu vermeiden, sollte man vor Beginn der Besprechung das E-Mail-Postfach und alle vertraulichen Dokumente schließen. Somit kann man dieses Risiko deutlich verringern. Damit es nicht zu diesen Situationen kommt, sollten außerdem alle Mitarbeiter sensibilisiert und geschult werden, in welche Daten oder Dokumente andere Einblicke bekommen dürfen und welche geheim sind.

In diesem Zusammenhang ergibt sich ein weiteres Handlungsfeld. Wir haben erlebt, dass Berechtigungskonzepte nicht ordnungsgemäß aufgesetzt sind und z. B. externe Benutzer, die zu Besprechungen eingeladen sind, ungewollt auf Dateien oder Ordner zugreifen können. Dies darf auf keinen Fall geschehen und muss verhindert werden. Nur wenn entsprechende Regelungen getroffen wurden und dies sichergestellt ist, dass ein unberechtigter Zugriff ausgeschlossen ist, können die notwendigen Berechtigungen vergeben werden.

Ein paar allgemeine Tipps

Am Schluss möchten wir ein paar weitere Tipps für eine erfolgreiche Homeoffice-Besprechung geben. Man sollte darauf achten, dass zur inhaltlichen Arbeit die Anzahl der Teilnehmer überschaubar ist. Bei Besprechungen mit vielen Personen kann zwar etwas präsentiert oder geschult werden, aber ein inhaltlicher Austausch wird sehr schwer. Nach unseren Erfahrungen ist eine Sitzung mit bis zu 10 Teilnehmern noch gut handhabbar, alles darüber hinaus hat die Gefahr, unübersichtlich oder gar chaotisch zu werden. Die optimale Teilnehmerzahl würden wir bei 5-7 Teilnehmern sehen. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass die Sitzungen nicht zu lang werden, da dann, wie auch bei anderen Besprechungen, die Konzentration der Teilnehmer sinkt. Aus diesem Grund sollten lieber kurze Sitzungen geplant werden. Bei komplexen Meetings oder Workshops sollten 1,5 oder 2,5 Stunden nicht überschritten werden. Alles andere wird unproduktiv. Als Moderator ist es wichtig, die Teilnehmer bei der „Stange zu halten“ und sie auch während der Besprechung – z. B. durch persönliche Ansprache – zu motivieren, sich aktiv einzubringen und mitzuarbeiten. Es kommt auch nicht selten vor, dass Teilnehmer durch eingehende Anrufe oder spontane Störungen abgelenkt sind. Wenn dieses die gesamte Arbeitsatmosphäre stört, sollte dieses offen angesprochen und die Teilnehmer gebeten werden, äußere Störungen nicht zuzulassen. Unsere Erfahrung ist –wie bei allen anderen Meetings auch -, dass eine gute Planung das Erfolgsrezept einer guten, effektiven Besprechung ist. Ein transparentes Ziel, eine kurze Vorstellungsrunde der Teilnehmer – wenn nötig – und das „Abholen“ der Teilnehmer zu den Inhalten ist bei einer Remote-Besprechung genauso wichtig, wie in anderen Präsenz-Terminen. Zudem sollten zu Beginn einer jeden Session auch die Spielregeln erläutert werden.

Eine Moderation der Sitzung ist für eine strukturierte Sitzung wichtig. Durch das Leiten der Sitzung kann unkontrollierte Kommunikation vermieden werden. Während der Sitzung sollten immer mal wieder kleinere Verständnisfragen eingebaut werden, um zu überprüfen, ob die Informationen richtig vermittelt wurden und bei den Empfängern auch angekommen sind. Mögliche Fragen wären z. B.: Ist das auch Ihr Verständnis? Läuft dies bei Ihnen auch so? Sind die Inhalte verstanden? Oder: Gibt es noch Ergänzungen? Ggf. können auch einzelne Teilnehmer gezielt angesprochen und um eine Stellungnahme zu einem bestimmten Thema gebeten werden.

Unsere Empfehlungen:

Gute Planung: Sitzungen sind immer dann erfolgreich, wenn sie gut vorbereitet werden. Bei guter Planung und Vorbereitung können Remote-Sitzungen fokussiert durchgeführt werden und sind daher effektiv und zielorientiert und damit erfolgreich.

Konkrete Ziele: Wenn die Ziele klar sind, können in sehr kurzer Zeit sehr gute Ergebnisse erarbeitet werden. Durch eine Dokumentation als Nachbereitung werden die Inhalte anschließend nachhaltig vereinbart. Wichtig ist also: Kennen Sie Ihre Ziele. Was wollen Sie in dieser Besprechung erarbeiten / abstimmen / erreichen? Diese Ziele müssen Sie zudem transparent kommunizieren, am besten bereits vor der Besprechung, damit sich alle Beteiligten dazu Gedanken machen können, und auch zu Beginn des Meetings.

Kamera einschalten: Wir empfehlen zumindest zu Beginn kurz die Kamera einzuschalten, um sich einmal kurz gesehen zu haben und ein Gesicht vor Augen zu haben. Zur Verbesserung der Tonqualität, bei zu geringer Bandbreite der Internetanbindung, ist es dann evtl. sinnvoll, die Kamera für eine längere Telefonkonferenz auszuschalten. Die Kommunikation ist jedoch für alle einfacher, wenn die Kamera an ist und die Gestik und Mimik der Teilnehmer die Kommunikation unterstützen.

Positive Stimmung: Achtung – Versuchen Sie die positive Stimmung nicht zu verlieren. Machen Sie evtl. zwischendurch kurze Pausen und lockern Sie das Arbeitsklima etwas auf.

Nutzen kommunizieren: Kommunizieren Sie im Unternehmen den Nutzen erfolgreicher, effektiver Remote-Sitzungen in Form von Beispielen. Somit können Sie mit der Zeit nach und nach auch die Skeptiker von der Remote-Arbeit überzeugen und sie dazu bringen, aktiv mitzumachen.

Einfach machen: Probieren Sie es einfach aus und legen Sie los. Nur wenn Sie es umsetzen, können Sie lernen und sich stetig verbessern. Der Erfolg kommt beim Tun.

30.06.2020 Blogbeitrag 4: Durchführen von Besprechungen im Homeoffice – Aber wie?

 Data Protection / Compliance Consultant

15.06.2020 Blogbeitrag 3: Effizient trotz Homeoffice zusammenarbeiten, aber wie? – Microsoft Teams

Icon Laptop eLearning

Viele von Ihnen kennen es vielleicht: Arbeiten im Homeoffice. Arbeiten im Homeoffice bedeutet nicht nur, Arbeiten auf Distanz und, dass die geschäftliche Zusammenarbeit schwieriger wird. Uns fehlt vor allem auch der soziale Kontakt. Wer im Homeoffice arbeitet, sieht seine Kollegen nicht so regelmäßig, Abstimmungen werden schwieriger und auch die Gespräche in der Teeküche und die Möglichkeit, einfach mal schnell mit Kollegen zu quatschen, fällt weg. Eine Erfahrung, die vor allem jetzt viele von uns machen. Aufgrund von Corona arbeiten viele Deutsche derzeit von zu Hause aus und sind nur, wenn es zwingend notwendig ist, im Büro.

Diese Situation bringt neue Herausforderungen mit sich. Eine davon ist die Erfindung im Team. Jeder muss erst einmal seine eigene Rolle im Team (wieder)finden und man muss versuchen, auch über Distanz hinweg, das Teamgefühl aufrechtzuerhalten. Außerdem tauchen viele Fragen auf, wie: Wie können wir trotz Remotearbeit als Team zusammenarbeiten? Wie funktioniert das allgemein? Wie können wir in einem ständigen Austausch miteinander bleiben? Und auch: Wie bleibt man motiviert? Alles Fragen, Unsicherheiten und Probleme vor denen Unternehmen und ihre Mitarbeiter momentan stehen und mit denen sie sich auseinandersetzen müssen.

Um eine effiziente Arbeit von zu Hause aus zu gewährleisten, nutzen viele Unternehmen Zusammenarbeitsplattformen. Von unterschiedlichen Anbietern wird hier eine ganze Bandbreite an verschiedenen Lösungen angeboten. Auch wir haben uns intensiv mit diesem Thema und der Auswahl einer passenden Plattform für unser Unternehmen auseinandergesetzt und konnten Microsoft Teams als die für uns als passgenaueste identifizieren. Dadurch, dass es sich um eine Microsoft-Lösung handelt und wir auch andere Office-Lösungen, wie z.B. SharePoint, nutzen, passt diese am besten in unsere vorhandene IT-Infrastruktur. Im Folgenden möchten wir Ihnen Microsoft Teams kurz näher vorstellen.

Vorstellung einer Zusammenarbeitsplattform: Microsoft Teams

Bei MS Teams handelt es sich eine Zusammenarbeitsplattform von Microsoft – sprich um ein Office-365 Produkt, das sich daher auch gut in die bestehende Office-Landschaft (wie z.B. SharePoint oder Planner) integrieren lässt. Ein, wie wir finden, großer Vorteil ist, dass SharePoint als Dokumentenablage implementiert ist. Dadurch ist es möglich, dass das ganze Team gemeinsam in Dokumenten arbeiten kann. Zudem kann man in MS Teams verschiedene Kanäle (für unterschiedliche Teams oder Themenbereiche) einrichten, auf die nur die berechtigten und beteiligten Personen Zugriff haben und in denen sich gemeinsam über diese Themen ausgetauscht werden kann und alle Dokumente zu dem jeweiligen Thema abgelegt werden können. Jeder hat somit Zugriff auf die für ihn relevanten Dokumente. Außerdem hat MS Teams eine Chatfunktion, sodass man in einem regelmäßigen, schnellen Austausch mit seinen Kollegen bleiben kann – sowohl sachlich als auch privat. Dadurch kann man auch den persönlichen Kontakt zu seinen Kollegen pflegen.

Wir haben für uns gemerkt, dass es in gewissen Fällen sinnvoll sein kann, den Planner in MS Teams einzubinden, um Aufgaben agil und transparent planen zu können. Somit können wir weiterhin effizient als Team zusammenarbeiten, Aufgaben zuweisen und Benachrichtigungen über neue Aufgaben erhalten. Außerdem kann man jederzeit einen Überblick über die Aufgaben und ihre Arbeitsstände erhalten und hat somit den ganzen Arbeitsverlauf im Blick. Für uns als Datenschutzberatung ist es natürlich auch besonders wichtig, dass die von uns genutzten Plattformen immer das geforderte Datenschutzniveau gewährleisten. Da Teams die datenschutzrechtlichen Anforderungen der DSGVO erfüllt, haben wir uns dazu entschlossen, diese Zusammenarbeitsplattform bei uns im Unternehmen einzusetzen.

Das Thema Homeoffice bzw. mobiles Arbeiten ist bei uns im Unternehmen jedoch nicht erst durch Corona relevant geworden. Wir setzen Remotearbeit schon lange ein, da unser Team häufig auch beim Kunden vor Ort präsent ist und somit auch von dort aus jederzeit arbeitsfähig sein muss. Wir als Berater arbeiten bereits seit vielen Jahren mobil und vernetzt mit unseren Kunden. Wir haben weltweite Projekte mit Projektmitgliedern geleitet, die auf fünf Kontinenten verteilt waren. Die Nutzung von zentralen Kollaborationstools war die Voraussetzung, um diese Projekte erfolgreich abzuschließen. Unsere Erfahrung wollen wir gerne mit Ihnen teilen, um an der einen oder anderen Stelle bei der Beseitigung von Unsicherheiten helfen zu können.

Woher weiß ich / wissen wir, welche Zusammenarbeitsplattform, die für uns geeignetste ist?

Eine Standardantwort auf diese Frage gibt es nicht. Wir können Unternehmen nur empfehlen, sich intensiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen und zu gucken, welche Plattform am besten auf das Unternehmen zugeschnitten ist. Schauen Sie, welche die für SIE die geeignetste Zusammenarbeitsplattform ist und holen Sie sich im Idealfall Rat. Fragen Sie z.B. Geschäftspartner, Freunde oder Experten, die bereits mehr Erfahrungen in diesem Bereich besitzen. Denn nur, wer sich für eine passende Plattform entscheidet und diese auch richtig im Unternehmen integriert, kann mit dieser im Nachgang sinnvoll und effizient arbeiten.

Wichtig ist auch, zunächst einmal ein Zielbild zu erstellen: Was ist für Sie relevant? Welche Tools, Technologien werden aktuell eingesetzt? Wie passt die Plattform in die bestehende Infrastruktur? Aber auch: Was muss die Plattform können und welche Funktionen sollte sie auf jeden Fall erfüllen? Welche Apps sollen wofür genutzt werden? Welche Anforderungen an den Datenschutz und die Informationssicherheit bestehen? Diese Planung sollte auch nicht als abgeschlossen angesehen werden, wenn Sie sich für eine Plattform entschieden haben. Auch nach dieser Entscheidung ist eine intensive Planung wichtig. Definieren Sie Standards und legen Sie z.B. fest, wann Sie ein neues Team anlegen. Wichtige Grundlagen sollten an dieser Stelle definiert und vor allem auch im Team transparent kommuniziert werden.

Trotz Homeoffice weiterhin als Team zusammenarbeiten und fühlen

Als letzten Tipp möchten wir Ihnen noch einmal mitgeben: Tauschen Sie sich regelmäßig aus. Auch wenn Ihr Team nicht mehr gemeinsam im Büro sitzt, sollte trotzdem ein regelmäßiger Austausch sichergestellt werden. Wir zum Beispiel haben es in Corona-Zeiten so geregelt, dass wir jeden Morgen um 8 Uhr gemeinsam mit einer Videokonferenz in den Arbeitstag starten, um uns über aktuelle Themen und offene Aufgaben, aber auch persönliche Empfinden auszutauschen. Zunächst hatten wir mit einer Telefonkonferenz begonnen. Jedoch sind wir nach einiger Zeit auf eine Videokonferenz umgestiegen, damit wir uns mindestens einmal am Tag persönlich zu Gesicht bekommen.

In unseren ersten Blogbeiträgen wollen wir zunächst auf das Thema Homeoffice eingehen, da dieses derzeit viele Unternehmen betrifft und Unsicherheiten mit sich bringt. Corona zwingt Unternehmen, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und zu schauen, ob und wie sie Homeoffice effizient einsetzen können. Denn um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, sollen überflüssige Kontakte, sofern möglich, vermieden werden. Da auch Unternehmen eine Verantwortung tragen, müssen auch sie schauen, an welcher Stelle „Präsenzarbeit“ und „Kontakt“ wirklich notwendig ist und wo man dies vielleicht vermeiden könnte. Alle Beteiligten stehen vor einer völlig neuen Situation, mit der sie nun erst einmal lernen müssen, umzugehen.

Immer mehr Unternehmen haben mittlerweile bereits auf Homeoffice umgestellt oder sind gerade dabei dies zu tun. Da wir selbst schon länger Homeoffice bei uns im Unternehmen einsetzen und diesen Wandlungsprozess derzeit auch bei unseren Kunden erleben, möchten wir Sie an unseren eigenen Erfahrungen und denen im Umgang mit unseren Kunden teilhaben lassen. Unter anderem wollen wir darauf eingehen, wie trotz Remotearbeit Besprechungen strukturiert und zielführend durchgeführt werden können, Dokumente zentral abgelegt, aber trotzdem der Zugriff durch Unberechtigte geschützt werden kann und wie Lieferanten eingebunden werden können. Zudem werden wir Ihnen die Zusammenarbeits-Plattform Microsoft Teams etwas näher vorstellen, die wir selbst in unserem Unternehmen einsetzen, um effizient standortübergreifend zusammenarbeiten zu können. Außerdem ist es natürlich auch wichtig zu schauen, welche Risiken durch den Einsatz von Remote-Arbeit entstehen und wie man diese eingrenzen oder beseitigen kann. Auf diese und weitere Themen werden wir in den nächsten Blogbeiträgen eingehen und Ihnen hoffentlich etwas mehr Klarheit bringen und Unsicherheiten reduzieren.

 

18.05.2020 Blogbeitrag 2: Themenblog „Homeoffice“

27.04.2020 Blogbeitrag 1: Trigonum – „Digital Workplace“

In den letzten Jahren hat sich unser Arbeitsplatz langsam, aber sicher verändert. Es wurde wichtiger, immer und von überall aus auf wichtige Dokumente zugreifen zu können und jederzeit arbeitsfähig zu sein. „Digital Workplace“ – ein Wort das für Unternehmen immer mehr an Bedeutung gewann. Dennoch war und ist dieser Prozess und diese Umstellung noch nicht abgeschlossen und immer noch gibt es Unternehmen oder ganze Branchen, in denen Remotearbeit eher unüblich ist und noch nicht aktiv gelebt wird. Doch vor allem durch die aktuelle Corona-Krise sind nun viele Unternehmen gezwungen, ihre bisherige Arbeitsweise zu überdenken, zu verändern und vermehrt Homeoffice einzusetzen. Wir befinden uns derzeit in einer Situation, in der wir zuvor noch nie gewesen sind. Dies stellt für viele Unternehmen eine große Herausforderung dar, da sie nun schnell reagieren müssen und vor einer Vielzahl ungeklärter Fragen stehen. Wie können wir trotz Homeoffice genauso effizient im Team weiterarbeiten? Wie können wir die nötigen Sicherheitsanforderungen gewährleisten? Und wie können wir über die Distanz hinweg weiterhin eng mit unseren Kunden zusammenarbeiten und diese wie gewohnt und ohne große Veränderungen bedienen? Alles Fragen, mit denen sich Unternehmen, und auch wir, nun befassen müssen.

Da diese Themen für Unternehmen heute immer wichtiger werden, haben wir, die Trigonum GmbH, beschlossen, einen Blog zu erstellen, der auf diese aktuellen, relevanten Themen und Probleme eingeht und Sie mit verschiedenen Beiträgen zum Thema „Digital Workplace“ und „Effiziente standortübergreifende Zusammenarbeit“ versorgt. In diesem Blog sollen Themen, wie das Arbeiten im Homeoffice, Homeoffice mit Microsoft Teams sowie die Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern (Kunden, Lieferanten, Dienstleistern) und die Schulung der Anwender behandelt werden und Fachwissen vermittelt werden. Unsere Blogbeiträge werden die verschiedenen Perspektiven Anwender, IT, Datenschutz-/ IT-Sicherheit, Entscheider und Geschäftspartner einnehmen, um die Fragen der unterschiedlichen Stakeholder (Betroffenen, Interessenten) zu klären und das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten.

Wir, die Trigonum GmbH, sind ITler, Datenschützer, IT-Sicherheitsbeauftragte, Anwender, Auditoren, Führungskräfte, Entscheidungsträger, Auftraggeber und Auftragnehmer zugleich. Unsere Mitarbeiter besitzen die unterschiedlichsten Kompetenzen, nehmen unterschiedliche Rollen ein und bringen verschiedene technische Fachkenntnisse mit sich. Daher hoffen wir, dass es uns gelingt, dieses Thema ganzheitlich und aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten. Als Experten für IT-Sicherheit, Datenschutz, Prozessmanagement und SharePoint sowie Microsoft 365 haben wir schon lange Homeoffice in unserem Unternehmen implementiert und bringen vielfältige Erfahrungen mit. Wir möchten Sie bei der Beantwortung Ihrer Fragen und der Beseitigung von Unsicherheiten unterstützen und Ihnen helfen, Remotearbeit und Homeoffice möglichst effizient zu nutzen, um den größtmöglichen Mehrwert für Ihr Unternehmen zu erreichen.